Berechnung der Verlustphasen
Für jedes rollierende Fenster (1, 7 und 30 Handelstage) wird der prozentuale Unterschied zwischen Schlusskurs am Fensterende und Schlusskurs am Fensteranfang ermittelt. Die Liste wird aufsteigend nach prozentualer Veränderung sortiert und überlappungsbereinigt, sodass jedes Ereignis nur einmal erscheint. Ein zeitlich nahegelegenes Fenster gilt als überlappend, wenn der Abstand zwischen beiden Enden kleiner ist als die Fensterbreite.
Zeitreihen
- Tagesdaten 5. Januar 1970 bis Berichtsdatum: Durchgehende Tagesschlusskurse der Feinunze Gold in US-Dollar mit OHLC-Angaben, 14.436 Handelstage ohne Lücken.
- Monatsdaten: Aus der Tagesreihe als jeweils letzter Handelstag des Kalendermonats abgeleitet.
- Währung: US-Dollar pro Feinunze (31,1034768 Gramm).
Allzeithoch-Referenz
Alle Vergleiche gegen das Allzeithoch (Live-Band, KPI-Kachel, Verlusttage-Zähler) basieren auf dem intraday High der Tageszeitreihe, nicht auf dem höchsten Schlusskurs. Der aktuelle Referenzwert liegt bei 5.595,44 US-Dollar am 29. Januar 2026. Der höchste Schlusskurs derselben Zeitreihe beträgt 5.415,17 US-Dollar am 28. Januar 2026. Die Rangfolgen der Verlustphasen (Tabellen Nr. 1 bis 4) nutzen hingegen durchgehend Schlusskurse, weil Zeitfenster-Verluste sonst nicht vergleichbar wären.
Abgrenzung gegenüber dem Vor-1970-Markt
Unter dem Bretton-Woods-System war der Goldpreis bis zum 15. August 1971 an den US-Dollar mit 35 US-Dollar je Feinunze gekoppelt. Vor 1970 lassen sich deshalb keine Marktabstürze im modernen Sinne ausweisen, sondern nur administrative Neufestsetzungen (Abwertungen). Die Auswertung beginnt mit dem ersten Handelstag des Jahres 1970, in dem sich der Kurs im Rahmen des Goldmarkts bewegte.